Berlin braucht dich! NEO
Das Projekt Berlin braucht dich! NEO arbeitet empowermentorientiert daran, bestehende Ungleichheiten für (junge) Menschen mit Migrationsgeschichte und/oder Rassismuserfahrungen in Schule und Arbeitswelt abzubauen, sodass langfristig der Zugang zu Berufsorientierung, Ausbildung und Berufseinstieg und -aufstieg im Land Berlin verbessert und gefördert wird.
Neuigkeiten
WANDELBAR – kreative Impulse für diskriminierungs…
Antidiskriminierung fördern – mitten im Einsatzbe…
Schule, aber gerecht – diskriminierungskritische…
Veröffentlichungen
Migrationsgesellschaftliche Kompetenz
Diskriminierungskritische Berufsorientierung und-bera…
Perspektivwechsel in der Berufsorientierung und -bera…
Werkseinstellungen auf Vielfalt setzen
Abschlussbericht: Diskriminierungskritische Schule un…
Mikroagressionen erkannt – und jetzt?
Projektteam
Selen Eriçok
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Organisationsberatung
Dr. Laila Lucas
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Organisationsberatung
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Organisationsberatung
Projektinhalte
Unser Grundsatz: Strukturen verändern statt Menschen anpassen.
In einer zunehmend vielfältigen Gesellschaft ist Diversitätskompetenz zur unverzichtbaren Schlüsselqualifikation geworden. Wir arbeiten auf drei Ebenen: diskriminierungskritische Organisationsentwicklung, Kompetenzausbau von Multiplikator*innen und Prozessbegleitung von Einrichtungen der Berufsorientierung.
Unsere drei Arbeitsbereiche 2023-2026
Organisationen beim Wandel begleiten: Wir begleiten Behörden, landeseigene Betriebe und Schulen über 12-24 Monate dabei, Diskriminierungsrisiken in der Personalarbeit systematisch abzubauen und diskriminierungskritische Kompetenzen in der Organisation zu verankern. Die laufenden Beratungsprozesse entwickeln gemeinsam mit den Organisationen nachhaltige Maßnahmen und Strukturen.
Multiplikator*innen stärken: Führungskräfte, Lehrkräfte, Berater*innen und Ausbilder*innen durchlaufen mehrmodulige Fortbildungsreihen zu Themen wie diskriminierungskritischer Personalarbeit, und empowernder Berufsorientierung. Im Rahmen von Vernetzungs-Veranstaltungen tauschen sie Erfahrungen aus und erhalten fachspezifische Materialien für ihre tägliche Arbeit.
Berufsorientierung diskriminierungskritisch gestalten: Wir beraten Träger*innen der Berufsorientierung und -beratung in strukturierten Prozessen über mehrere Monate dabei, ihre Angebote weiterzuentwickeln. Gemeinsam reflektieren wir Diskriminierungsrisiken, identifizieren Leerstellen und etablieren empowermentorientierte, diskriminierungskritische Ansätze.
So arbeiten wir
Wir schauen genau hin: Welche Abläufe benachteiligen Menschen? Wo entstehen Barrieren? Und wie können wir das gemeinsam ändern? Dabei entwickeln wir praxisnahe Werkzeuge, die im Arbeitsalltag funktionieren – keine abstrakten Theorien, sondern erprobte Ansätze.
Beispiele unserer Arbeit
- Bewerbungsverfahren diskriminierungssensibel gestalten
- Antidiskriminierungsstrukturen aufbauen
- Beratungsmethoden und Lernmaterialien auf Diskriminierungsrisiken prüfen
- Schüler*innen-Empowerment stärken
- Diversitätssensible Berufsorientierung entwickeln
Was uns auszeichnet
- Seit 2006 aktiv: Wir entwickeln kontinuierlich diskriminierungskritische Ansätze weiter
- Drei Ebenen gleichzeitig: Wir arbeiten mit Organisationen, Multiplikator*innen und Einrichtungen der Berufsorientierung
- Gesetzlich verankert: Wir unterstützen bei der Umsetzung von PartMigG und LADG
- Praxisnah: Wir entwickeln Werkzeuge, die im Arbeitsalltag funktionieren
- Vernetzend: Wir schaffen zielgruppenorientierte Vernetzungsformate
PHINEO-Wirkt-Siegel
Berlin braucht dich! NEO wurde mit dem PHINEO-Wirkt-Siegel ausgezeichnet. Das belegt: BQN – Zentrum für Diversitätskompetenz setzt eines der wirkungsvollsten Projekte in Deutschland im Bereich Antidiskriminierung um. Unsere Fortbildungen und Beratungen führen zu nachhaltigen Veränderungen. Sie erzielen messbare Effekte, wie den Kompetenzzuwachs der Zielgruppen im Bereich Diversität.
Das Projekt „Berlin braucht dich! NEO Kompetenz-Netzwerk für empowernde und diskriminierungskritische Organisations- und Personalentwicklung“ wird im Rahmen des Europäischen Sozialfonds Plus durch die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes Berlin gefördert.