Skip to main content
BERLIN BRAUCHT DICH!
Projekt

Berlin braucht dich! NEO

Unser Projekt „Berlin braucht dich! NEO- Kompetenz-Netzwerk für empowernde und diskriminierungskritische Organisations- und Personalentwicklung“ setzt sich seit 2006 dafür ein, die Vielfalt der Berliner Stadtgesellschaft im öffentlichen Dienst widerzuspiegeln. Dabei folgen wir dem Gesetz zur Förderung der Partizipation in der Migrationsgesellschaft (PartMigG), das zum Ziel hat, den öffentlichen Dienst so vielfältig wie die Berliner Bevölkerung zu gestalten. Das Gesetz verpflichtet Verwaltungen und landeseigene Betriebe in Berlin zu Maßnahmen wie dem aktiven Ausbau von Antidiskriminierungsmaßnahmen, der Förderung einer vielfaltswertschätzenden Kultur sowie der Erhöhung der Beschäftigung von Menschen mit Migrationsgeschichte. 

Berlin braucht dich! (Bbd!) fungiert als Denk- und Handlungsfabrik, die über mehrere Phasen innovative Ansätze für das Land Berlin mit bundesweiter Ausstrahlung erprobt:  

Neuigkeiten

28. Februar 2024
Im Rahmen eines Pilotprojektes plant und führt Bbd! NEO die erste Fortbildungsreihe zum Aus- und Aufbau von Migrationsgesellschaftlicher Kompetenz bei Führungskräften in einem Berliner Bezirksam…

Veröffentlichungen

Du berätst und begleitest junge Menschen in der Berufsorientierung? Und Du beantwortest Fragen zu Zukunftsplänen von…
Das Tool richtet sich an alle Menschen, die in der Berufsorientierung und -beratung tätig sind. Es soll Berater*inne…
Vielen jungen Menschen mit eigener oder familiärer Einwanderungserfahrung bleibt der Weg über eine duale Berufsausbi…
Von Januar 2022 bis Juni 2023 wurde in einem Teilbereich des Bezirks Berlin-Mitte die Gestaltung eines diskriminieru…
Ziel des Tools ist es, Lehrpersonal im Kontext Schule Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sie nach dem Erkennen von Mikro…
Das Tool soll Schüler*innen im Kontext der Berufsberatung dabei helfen, anzuerkennen, wie viel sie in ihrer Vergange…

Ziele des Projekts

In der aktuellen Förderperiode arbeitet „Berlin braucht dich! NEO empowermentorientiert daran, bestehende Ungleichheiten für (junge) Menschen mit Migrationsgeschichte und/oder Rassismuserfahrungen in Schule und Arbeitswelt abzubauen, so dass langfristig der Zugang zu Berufsorientierung, Ausbildung und Berufseinstieg und -Aufstieg im Land Berlin verbessert und gefördert wird.  

Ziele für den Zeitraum von 2023 bis 2026: 

Ziel 1: Diversitätsorientierte Organisationsentwicklung 

  • Für wen? Landeseigene Betriebe, Behörden und Schulen. 
  • Was? Prozess- und Expert*innenberatung im Rahmen einer diversitätsorientierten Organisationsentwicklung. 
  • Wie lange? Beratungsprozesse über zwölf bis 24 Monate für nachhaltige Veränderungen. 
  • Wie? Prüfung und Weiterentwicklung von Routinen in Personalgewinnungsphasen. 
  • Was soll erreicht werden? Befähigung der Organisationen zur Identifikation und Minimierung von Diskriminierungsrisiken. 

Ziel 2: Sensibilisierung und Kompetenzausbau von Multiplikator*innen 

  • Für wen? Sensibilisierung und Qualifizierung von Multiplikator*innen wie Personalleitungen, Schulleitungen, Lehrkräfte und Ausbilderinnen. 
  • Was? Befähigung zur Identifikation und Benennung von Diskriminierungsrisiken. 
  • Wie? Fortbildungsreihen, fachspezifische Materialien und dialogische Erfahrungsaustausche. 
  • Was soll erreicht werden? Ausbau von Wissen und Handlungskompetenzen im Bereich Antidiskriminierung zur Weiterentwicklung von Strukturen. 

Ziel 3: Prozessbegleitung von Beratungsinstitutionen 

  • Für wen? Beratung von Träger*innen der Berufsorientierung und -beratung. 
  • Was? Befähigung zur Erkennung und Abbau möglicher Leerstellen in Strukturen. 
  • Wie? Kurzberatungen zur Überprüfung bestehender Angebote auf Diskriminierungsrisiken. 
  • Was soll erreicht werden? Gestaltung diskriminierungskritischer und empowermentorientierter Angebote. 

Das Projekt „Berlin braucht dich! NEO Kompetenz-Netzwerk für empowernde und diskriminierungskritische Organisations- und Personalentwicklung“ wird durch die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung aus Mitteln der Europäischen Union (Europäischer Sozialfonds Plus) und des Landes Berlin gefördert.