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DiFair

Gerechter Zugang zu Dienstleistungen für Drittstaatsangehörige

Das Projekt „DiFair – Gerechter Zugang zu Dienstleistungen für Drittstaatsangehörige“ ist eine Zusammenarbeit zwischen BQN – Zentrum für Diversitätskompetenz und dem Migrationsrat Berlin e.V. Das Projekt zielt darauf ab, strukturelle Zugangsbarrieren in Bürger*innendiensten, sozialen Diensten für Kinder und Familie sowie im Gesundheitswesen abzubauen. Dies soll die Chancengerechtigkeit für Menschen aus sogenannten Drittstaaten verbessern.

Wir setzen auf den Austausch zwischen Migrant*innenselbstorganisationen und Vertreter*innen der Aufnahmegesellschaft, unterstützt durch Fortbildungen und diskriminierungskritische Prozessbegleitungen für Dienstleistungsanbieter*innen. 

Neuigkeiten

DiFair schafft Vernetzung und Transfer!

18. Januar 2024
Als Kooperationsprojekt zwischen BQN – Zentrum für Diversitätskompetenz und dem Migrationsrat Berlin ermöglicht DiFair den Austausch und Perspektivwechsel zwischen öffentlichen Dienstleister*innen…

Auf geht’s: DiFair Kick-off Veranstaltung

8. Januar 2024
Am 23. April findet unsere Auftaktveranstaltung im Projekt DiFair statt. Hier möchten wir Organisationen aus den Bereichen Gesundheit, Kinder und Jugendhilfe sowie Vertreter*innen aus Migrant*inne…

Maßnahmen

In den Jahren 2023 bis 2026 umfasst das Projekt drei Maßnahmen: 

Maßnahme 1: Dialog und Wissenstransfer mit Migrant*innenselbstorganisationen 

  • Was? Analyse von Problemen und Anforderungen im Austausch mit Migrant*innenselbstorganisationen und Kooperationspartner*innen. 
  • Wie? Ergebnisse werden in Dialogrunden mit Vertreter*innen aus dem Gesundheitswesen, der Verwaltung und der Politik diskutiert und als politische Stellungnahmen veröffentlicht. 

Maßnahme 2: Akademie zum Wissens- und Kompetenzerwerb 

  • Was? Förderung eines diskriminierungskritischen Wissens- und Kompetenzerwerbs durch bedarfsorientierte Fortbildungsinhalte. 
  • Wie? Inhalte werden im Austausch mit Migrant*innenselbstorganisationen entwickelt und berücksichtigen Erkenntnisse aus der Prozessbegleitung. 

Maßnahme 3: Diskriminierungskritische Organisationsberatung für Bürger*innendienste und Gesundheitsversorgung 

  • Was? Unterstützung von Organisationen bei der Identifikation, Verständnis und dem Abbau von strukturellen Barrieren und Zugangshürden. 
  • Wie? Durch diskriminierungskritische Prozessbegleitung für die Entwicklung eigener Strategien und Handlungsansätze. 

Diese Beratungen erstrecken sich über sechs bis 18 Monate pro Organisation. 

Informationen zum Bewerbungsverfahren

Das Projekt „DiFair – Gerechter Zugang zu Dienstleistungen für Drittstaatsangehörige“ wird aus Mitteln der Europäischen Union (Asyl-, Migrations- und Integrationsfond AMIF)  und durch die Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung  gefördert.