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Die Utopie als Tu-Wort – Mit neuer Corporate Identity glauben wir weiterhin daran 

Lange haben wir uns auf diesen Moment gefreut. Wir haben darauf vertraut, dass er kommt. Nun ist es endlich so weit, und wir freuen uns sehr, Sie auf unserer neuen Webseite willkommen zu heißen.

Sicherlich ist Ihnen aufgefallen, dass unser Auftritt von einem neuen Logo mit einer zusätzlichen Subline – dem Zentrum für Diversitätskompetenz – begleitet wird, und wir haben uns auch sonst verändert. Zumindest äußerlich – als Ausdruck unserer neuen Positionierung, die sich innerlich entwickelt hat und mithilfe einer wunderbaren Kommunikationsagentur (shoutout an FLMH Labor für Politik und Kommunikation) sowie als Ergebnis eines internen Organisationsentwicklungsprozesses nun ihren Weg in die Welt gefunden hat. Auch darauf haben wir vertraut. In uns, den Weg und die Menschen, die diesen Weg mit uns beschritten haben und beschreiten.

Wir sind immer noch BQN und stehen für dieselben Werte. Wir setzen uns entschiedener als je zuvor für eine Gesellschaft ein, in der Menschen unabhängig von Identität, Erfahrungen und Fähigkeiten ihr Leben frei gestalten können – und zwar alle Menschen. Eine Utopie? Fragen sich einige. Wir sind davon überzeugt: Jeder Austausch, jede Beratung, jeder „Aha-Moment“ und jede Forderung bringt uns und die Gesellschaft, in der wir leben und arbeiten, ein Stück weiter auf dem Weg hin zu mehr echter Teilhabe.

Wir sind viele bei BQN, und dennoch nicht überall. Deshalb: Als Zentrum für Diversitätskompetenz möchten wir unser Wissen, das über Jahre gewachsen ist, teilen. Wir möchten unsere Expertise aufbereiten, stärker noch in die Öffentlichkeit tragen und Menschen sowie Organisationen, die Initiative für diskriminierungskritische, diversitätsorientierte strukturelle Veränderung ergreifen, zur Verfügung stellen. Unser neuer Auftritt hilft uns dabei. Wir haben entschieden, Ihnen auf dieser Webseite einen Methoden- und Erfahrungskoffer anzubieten, aus dem Sie sich reichlich bedienen können. Die Tools, die Sie dort vorfinden, sind durch unsere Expert*innen und im Rahmen von Begleitungs- und Veränderungsprozessen in Organisationen und Strukturen entwickelt worden und reflektieren den Wissensschatz, den BQN über viele Jahre aufgebaut hat.

Als lernende Organisation sind wir dankbar für viele Jahre BQN Berlin. Doch nun sind wir ihm entwachsen und freuen uns, als Zentrum für Diversitätskompetenz mit neuer Energie und der Utopie im Blick, unsere gebündelte Expertise und Fähigkeiten mit Ihnen zu teilen. Dabei streben wir eine vertrauensvolle, kollaborative Zusammenarbeit an, um diese gemeinsam zu erweitern – hier und überall.

Erfahren Sie mehr über uns, unsere Arbeit und unsere Angebote.

Fortbildungsreihe zum Aufbau von Migrationsgesellschaftlicher Kompetenz bei Führungskräften

Im Rahmen eines Pilotprojektes plant und führt Bbd! NEO die erste Fortbildungsreihe zum Aus- und Aufbau von Migrationsgesellschaftlicher Kompetenz bei Führungskräften in einem Berliner Bezirksamt durch. Das Fortbildungskonzept wurde in einem Beratungsprozess zur diskriminierungskritischen Organisationsentwicklung von 03/2022 – 05/2023 von einer Steuerungsgruppe des Bezirksamts gemeinsam mit BQN entwickelt. Im Sinne einer nachhaltigen Verstetigung wird das Pilotprojekt flankierend evaluiert.

Angebote der Fachstelle DOKE in 2024/2025

Die Fachstelle DOKE erweitert ab 2024 ihre Zielgruppe und ihre Dienstleistungen, um den beratenen Organisationen mehr Flexibilität und Möglichkeiten für ihre Diversity-Vorhaben zu bieten. Die Erweiterungen sollen sicherstellen, dass die Organisationen ihre Vorhaben bedarfsgerecht bearbeiten und vertiefen können. Die Interessensbekundungsphase für die prozessorientierte Beratung und Begleitung hat am 12. Februar begonnen. In diesem Artikel erläutern wir die wichtigsten Neuerungen des Angebots der Fachstelle DOKE und das Interessenbekundungsverfahren

Foto von Icons8 Team auf Unsplash

Mehr Flexibilität und bedarfsorientierte Angebote für vertiefendes Arbeiten 

Die Fachstelle DOKE bietet auch in 2024/2025 wieder anlassbezogene und prozessorientierte Beratung zu Diversity und Antidiskriminierung sowie dem Antidiskriminierungs-Beschwerderecht an. Neu ist, dass auch nachgeordnete Behörden und nicht-rechtsfähige Anstalten im Land Berlin die Dienstleistungen der Fachstelle DOKE in Anspruch nehmen können. 

Flexibilität und Bedarfsorientierung stehen weiterhin im Mittelpunkt der Arbeit der Fachstelle. Mit der Einführung eines Beratungskontingents kann der Umfang der anlassbezogenen Beratung flexibel festgelegt werden, abhängig von der Komplexität der Anfrage. Die Formate der anlassbezogenen Beratung bleiben variabel und umfassen Beratungsgespräche, Inputs, Workshops, diskriminierungskritische Lektorate von Leitfäden und Konzepten, Hospitationen von Auswahlgesprächen sowie Akquiseformate und mehr.  

Die prozessorientierte Beratung und Begleitung, also die externe Begleitung eines spezifischen Diversity-Vorhabens, wird erstmals auch phasenorientiert angeboten. Dies richtet sich besonders an Organisationen, die bereits ein Diversity-Vorhaben initiiert haben und für ausgewählte Prozessabschnitte (z.B. Bestandsaufnahme, Strategie-, und/oder Maßnahmenentwicklung, usw.) externe Beratung und Begleitung wünschen.  

Erstmals werden (beratenen) Organisationen nun auch halbtägige Follow-Up Workshops nach abgeschlossenen Diversity-Prozessen angeboten. Diese dienen der Reflexion und Auswertung möglicher Ergebnisse und Erkenntnisse mit dem Ziel der nachhaltigen Verankerung in den Organisationsstrukturen. 

Zusätzlich unterstützt die Fachstelle DOKE bestehende Strukturen im Land Berlin (z.B. Diversity-Ansprechpersonen) umfassend durch Einzelberatung. Dieses Angebot richtet sich sowohl an Prozessverantwortliche, die zur Umsetzung ihres Diversity-Vorhabens beraten werden können, als auch an Mitarbeitende, die für die Diversity-Entwicklung zuständig sind und Beratung zur Initiierung und Umsetzung eines Diversity-Prozesses wünschen.  

Darüber hinaus reagiert die Fachstelle DOKE auf den Bedarf nach kürzeren Wissensaufbau- und Austauschformate. Auch in 2024/2025 führt die Fachstelle organisationsübergreifende Workshops zu den Themen Diversity, Antidiskriminierung und Antidiskriminierungs-Beschwerderecht durch.  

Die Relevanz der Fachstelle DOKE 

Die Ausweitung des Angebots basiert auf den Erfahrungen der letzten Jahre und adressiert spezifische Herausforderungen innerhalb der Berliner Verwaltung. Laut Eren Ünsal, Leiterin der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS): „Für Verwaltungen ist es zunehmend wichtiger, sich aktiv mit Diversity und Antidiskriminierung auseinanderzusetzen. Dabei geht es darum, gesetzliche Vorgaben umzusetzen, Teilhabe sicherzustellen und Barrieren abzubauen. Die Umsetzung von Diversity-Prozessen in der Verwaltung ist durchaus anspruchsvoll: Wie bei allen Veränderungsprozessen bedarf es Wissen um interne Strukturen und Abläufe, Kommunikationsfähigkeit, Diversity-Kompetenz und auch einer gewissen Frustrationstoleranz. Die Fachstelle DOKE unterstützt Behörden dabei, Verwaltungsabläufe zu überarbeiten: Was gilt es zu berücksichtigen? Welche konkreten Instrumente könnten entwickelt und zur Verfügung gestellt werden, um Diskriminierung und strukturelle Barrieren abzubauen? Die Fachstelle begleitet Organisationsentwicklungsprozesse und unterstützt die Professionalisierung der Verwaltung zu Themen wie Diversity, Antidiskriminierung, Partizipation etc.“ 

 Das Interessensbekundungsverfahren 2024/2025 

Auch in 2024/2025 bietet die Fachstelle DOKE Bezirksämtern, Senatsverwaltungen sowie nachgeordneten Behörden und nicht-rechtsfähigen Anstalten im Land Berlin langfristige oder phasenorientierte Beratung und Begleitung an. Interessierte Organisationen können bis zum 12. April 2024 ihr Interesse an diesem Angebot bekunden (Interessensbekundungsformular). Bewerbungen können sich auf einzelne Organisationseinheiten (z.B. Abteilungen, Referate, Fachabteilungen) oder die gesamte Organisation/Behörde beziehen. Der Prozess kann ab Mai 2024 mit der Auftragsklärung starten und ist bis November 2025 abzuschließen. 

Eine gute Grundlage für Diversity-Vorhaben bietet das Diversity-Landesprogramm mit den Schwerpunkten auf Personal und Öffentlichkeitsarbeit, § 11 Landesantidiskriminierungsgesetz (Förderung einer Kultur der Wertschätzung von Vielfalt) sowie die Rahmendienstvereinbarungen zu Antidiskriminierungs-Beschwerdestrukturen. Bei der Themensuche kann die einfache Frage helfen: „Welche Herausforderung haben wir in Bezug auf Diversity und Antidiskriminierung?“. Grundsätzlich bietet die Fachstelle prozessorientierte Beratung und Begleitung zu unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten und Zielsetzungen an, die sich beispielsweise an Fragen wie der Identifikation und Reduzierung von Diskriminierungsrisiken in Geschäftsprozessen, der Entwicklung einer Diversity-Strategie, der Schaffung von diversitätsorientierten Leitsätzen und Leitbildern, der Einrichtung von Empowerment-Räumen für unterrepräsentierte Mitarbeitende, dem Aufbau von Beschwerdestrukturen nach AGG oder LADG sowie der Abstimmung unterschiedlicher interner Antidiskriminierungs-Anlaufstellen orientieren.  

Die Anzahl der Beratungsplätze ist begrenzt, daher erfolgt die Auswahl der Organisationen anhand folgender Kriterien: 

  • Passung des geschilderten Diversity-Vorhabens zu den Projektzielen der Fachstelle DOKE 
  • Motivation: Reflexions- und Veränderungsbereitschaft der Organisation 
  • Verpflichtung und Bereitschaft zur Umsetzung 
  • Bereitstellung ausreichender personeller und zeitlicher Ressourcen 
  • Ressourcentechnische Umsetzbarkeit durch die Fachstelle DOKE 

Die wichtigsten Informationen zum Angebot und das Interessensbekundungsformular finden Sie hier. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen! 

Neuer Artikel zur diversityorientierten Prozessbegleitung im Bezirksamt Treptow-Köpenick

Neben Eindrücken der Prozessbeteiligten finden sich im Artikel Informationen zu den beispielhaften Methoden, die wir in Beratungen anwenden. Dazu gehören das Prozessjournal oder das Arbeiten mit Personas, um Diskriminierungsrisiken in den eigenen Arbeitsabläufen besser erkennen zu können.

Mehr hier: https://www.fachstelle-doke.de/post/diversityorientierte-prozessbegleitung-im-bezirksamt-treptow-k%C3%B6penick

Neuer Artikel zur diversityorientierten Prozessbegleitung in der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Der kurze Artikel zu der abgeschlossenen Prozessbegleitung mit der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt gibt Einblicke, wie ein Beratungsprozess mit DOKE aussehen kann.

Neben den umgesetzten Inhalten und Ergebnissen, erfahren Leser*innen von den genutzten Methoden und Arbeitsweisen bei DOKE. Die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt hat sich mit dem Projekt bei Berliner Verwaltungspreis 2024 beworben. Wir haben uns gefreut, dass wir als Gäste bei der Verleihung mit dabei sein konnten!

Mehr hier: https://www.fachstelle-doke.de/post/diversityorientierte-prozessbegleitung-in-der-senatsverwaltung-f%C3%BCr-kultur-und-gesellschaftlichen-zus

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