Open Call: Wir suchen Expert*innen für eine rassismuskritische Verwaltung!
Open Call: Wir suchen Expert*innen für eine rassismuskritische Verwaltung!
Wir suchen Personen, die ihre Erfahrungen aktiv in einen gemeinsamen Entwicklungsprozess einbringen möchten. Gemeinsam mit Expert*innen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und öffentlicher Verwaltung entwickeln, erproben und reflektieren wir konkrete Handlungsansätze für eine rassismuskritische Verwaltungspraxis.
An wen richten wir uns?
Wir suchen Personen mit vertieftem Wissen zu strukturellem Rassismus und Diskriminierung sowie Erfahrung mit rassismus- oder diskriminierungskritischem Verwaltungshandeln. Dazu gehören Mitarbeitende und Führungskräfte aus der öffentlichen Verwaltung ebenso wie Personen aus Wissenschaft oder Zivilgesellschaft, die zu diesem Themenfeld arbeiten. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Weiterentwicklung bestehender Expertise und die Frage, wie rassismuskritisches Wissen wirksam in institutionelles Handeln übersetzt werden kann.
Du arbeitest an dieser Schnittstelle und hast Interesse, mit uns gemeinsam Handlungsansätze für eine rassismuskritische Verwaltung zu entwickeln? Dann freuen wir uns, von Dir zu hören!
Verwalten gegen Rassimus
Im Projekt “Verwalten gegen Rassismus” arbeiten Expert*innen aus Zivilgesellschaft, Verwaltung und Wissenschaft zusammen, um gemeinsam eine Vision für eine rassismuskritische Verwaltungspraxis zu entwickeln. Daraus leiten wir konkrete Handlungsansätze für die Praxis ab und erproben diese in ausgewählten Bundesverwaltungen auf ihre Umsetzbarkeit. Bewährte Ansätze fließen in Fort- und Weiterbildungsangebote für Mitarbeitende der öffentlichen Verwaltung ein. So entstehen übertragbare Ansätze, die Mitarbeitende der öffentlichen Verwaltung dabei unterstützen, rassismuskritisches Handeln nachhaltig in ihren Strukturen, Prozessen und ihrer Entscheidungspraxis zu verankern.
Unser Ziel ist eine Verwaltung, die rassismuskritisches Handeln dauerhaft in ihren Strukturen verankert. Sie trifft gerechtere Entscheidungen, verbessert Zugänge und stärkt das Vertrauen der Bevölkerung in eine resiliente und demokratische Struktur, die politischem Rechtsruck standhält und den vielfältigen Lebensrealitäten unserer Gesellschaft besser gerecht wird.
Wann finden die gemeinsamen Treffen statt?
- Kick-off: Zukunftswerkstatt „Rassismuskritische Verwaltung“
13. Oktober 2026 | Berlin
- Kollaboratives Arbeitsformat 1: Rassismuskritische Personalarbeit in der öffentlichen Verwaltung
25.–26. November 2026 | Berlin
Die Termine und Themen der kollaborativen Arbeitsformate 2, 3 und 4 werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
Ist eine Kostenübernahme möglich?
Für die Teilnahme stehen im Projekt begrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung. Bei Bedarf können wir nach Absprache Reise- und Übernachtungskosten sowie gegebenenfalls eine Aufwandsentschädigung übernehmen. Wir freuen uns über einen offenen und solidarischen Austausch zu den jeweiligen Bedarfen.
Infos zur Barrierefreiheit
Wir können bei Bedarf DGS-Verdolmetschung und Übersetzungen organisieren. Kontaktiert uns gerne, auch bei anderen Bedarfen für die Teilnahme.
Kontakt
Du hast Fragen zum Projekt oder zur Mitwirkung oder möchtest Dich vorab unverbindlich austauschen? Dann melde Dich gerne bei uns. Wir freuen uns auf Deine Nachricht!
Belul Bokrezion (sie/ihr)
E-Mail: belul.bokrezion@bqn-berlin.de
Jetzt mitwirken!
Wir bitten Dich, uns Deine Wünsche, Erwartungen und Expertise über das Formular mitzuteilen. Nach Eingang Deiner Interessensbekundung melden wir uns bei Dir und bestätigen Dir die Teilnahme.